Hunderettung No. 1

Gerade mal 2 wochen sind wir in der neuen Heimat und… eigentlich hätte ich es mir denken können. Ungarn ist ein wunderschönes Land. Leider hat es kein Herz für Hunde. Ein Hund ist hier nichts wert. Wir sind nur 20 Minuten mit unseren Jungs in der Nachbarschaft unterwegs gewesen, alles in allem vielleicht 2km die Dorfstraße entlang:

  • 4 Hunde an der Kette
  • 2 die gefühlte 2 km gegen den Wind gestunken haben
  • 3 die den Anschein machten glücklich zu sein
  • 1 super liebe Hündin die uns halb verhungert schwanzwedelnd anbettelt mitkommen zu dürfen

Die unterernährte Hündin habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie hat schätzungsweise 10kg zu wenig Gewicht was ca 30% ihres Normagewichtes sind 🙁
Sie bewacht ein Haus in dem niemand mehr wohnt. Verlassen. Vergessen. Überflüssig… macht sie Ihre Arbeit.

Ich berichte nicht weiter über meinen emotionalen Ausbruch, vielleicht ist es sinnlos was wir versuchen. Aber wir holen die aus dem Dreck raus. Check beim Arzt, Fressen, Wasser… das wenige was sie braucht soll sie von uns haben. Vor allem aber ein Herz und ein zu Hause wo sie geliebt wird.

Ich nenne sie einfach Sunny obwohl die Oma von nebenan Lady sagt.
Ich finde Sunny besser denn sie lacht die ganze Zeit wie die Sonne trotz Schmerzen die sie ganz sicher hat.

Sunny… du feierst eine Premiere.
Erstes Mädel im Club der wilden Buben.

Your’e welcome, Sunny!

One thought on “Hunderettung No. 1

  1. Leider gibt es im Leben nicht immer ein Happy-End… Heute Nachmittag, als wir wieder Wasser und Futter zu der kleinen Maus gebracht hatten, haben wir festgestellt, das das Tor nicht richtig zu gesperrt war und wir die Kleine, nach Absprache mit der Nachbarin des Grundstückes und Hinterlegung unserer Adresse, das wenn sich der Besitzer jemals melden sollte, gerne zu uns kommen kann und wir über alles sprechen. Gerade mal 1-2 Stunden nachdem wir sie mitgenommen hatten und sie sich mit unseren Jung´s angefreundet hatte, uns nicht mehr von der Seite wich. Tauchten auf einmal sagen wir mal ziemlich düstere Gestalten bei uns auf und wollen den Hund. Nach mehrerem hin- und her kam heraus, das sie nicht Besitzer sind, sondern die Beauftragten, den Hund zu Füttern, während der Besitzer mehrere Wochen / Monate in Deutschland zum Arbeiten ist… wir waren 2 Wochen täglich 3-4 bei ihr – da war weder frisches Wasser geschweige dem irgendein Futter (ausser unseres) auch nur zu erahnen… als wir bittelnd und bettelnd drum fragten, sie bei uns zu lassen, bis der Besitzer wieder zurückkommt – kam nur ein harsches NEIN – wir nehmen sie jetzt sofort mit – sie muss ihren Job machen und das Grundstück bewachen… wer die kleine maus in echt sieht, weiss, das es ihr garnicht möglich ist, irgendetwas zu verteidigen… schliesslich haben sie sie von unserem Grundstück gezerrt und sie hat so fürchterlich Angst gehabt – und wir geweint… nach mehrern Rücksprachen mit Fachkundigen haben wir hier keine rechtliche chance etwas zu unternehmen. Unrechtlich wollen wir ja garnicht, sind neu in diesem Land, in diesem Dorf und haben Angst um unsere Jung´s (die Leute sahen echt nach allem aus). So bleibt uns im moment nur, mit gebrochenem Herzen, versuchen es etwas zu verdrängen   Allerdings haben wir dabei auch feststellen müssen, wenn man schnell Hilfe oder Rat bezüglich dieses Thema braucht, man nix wirklich findet. nachdem wir in unserer angelegenheit wohl nichts mehr retten können, möchten wir ein Projekt starten, ein Netzwerk von allen Tierschutzorganisationen etc. auch aus den kleinsten Ecken der Welt zu gründen. wir müssen erstmal erlebtes verdauen und werden dann berichten.

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